Schöner wohnen in NeuköllnMit der Titelgeschichte über das rockende Neukölln haben wir wohl alles falsch gemacht. So mancher Makler bewirbt seine Wohnungen jetzt ernsthaft mit dem Slogan “beliebter Künstler-Kiez”, dieses “Neu-Prenzl’Kölln”. Schöner ist nur noch der Vorschlag von Musiker Momus, der Kreuzkölln schon vor langem in “Neubeca” umgetauft hat. Der Sender Freies Neukölln war von unserer Geschichte so entsetzt, dass er sich die Mühe gemacht, eine Dokumentation der Recherche nachzuspielen. Und das obwohl die zitty doch ein “Wichsblatt” ist, das “kein Schwein liest”. Schön auch das Gestöhne im Hintergrund. Auch beim Subkultur-Web-Tv weiss man: Sex sells. Neukölln ist mehr als neue Kneipen. Daran haben auch unsere Leser erinnert, Sophie vom Leine 49-Blog hat sich die Mühe gemacht, die schönsten Kommentare und Pöbeleien über die Titelgeschichte noch mal zu posten. Gewundert haben wir uns über die Kollegen. Die Berliner Zeitung hat falsch abgeschrieben und aus den letzten Künstlern, die nach Neukölln gezogen sind, mal schnell die ersten gemacht: Elmgreen und Dragset. Bei der Welt am Sonntag ist man dann auf den Aprilscherz vom Reuterkiez-Blog reingefallen und meldete: Lofts in der Hobrechtstraße. Und das obwohl doch ausgerechnet Blogger Philip sonst die Stimme der Vernunft in Kreuzkölln ist, und so kluge Dinge vorschlägt wie einen Eröffnungsstop für weitere gastronomische Betriebe. Denn jetzt ist es genug. Foto: Nick Ash Einen Kommentar schreiben
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