Es gibt ein Leben nach dem BüroUrbane Penner waren gestern, wir nennen das nicht mehr Arbeit, denn jetzt kommen die Freiangestellten. Statt von neun bis fünf im Büro zu sitzten, können schon heute die wahrhaft Produktiven aus dem Cafe, dem Segelboot und dem eigenen Wohnzimmer heraus arbeiten. Das ist kein Quatsch, der Autor Markus Albers hat solide recherchiert und das ganze pointiert aufgeschrieben in seinem Buch “Morgen komme ich später rein”, erschienen bei Campus. Albers war mal “Managing Editor” bei Vanity Fair, hat beim SZ Magazin gearbeitet und kennt viele Redaktionen von innnen. Wenn man seinem Buch glaubt, war das manchmal lustig und oft nervig: “Das Büro ist vielleicht der schlechteste Ort um konzentriert zu arbeiten. Übereifrige Kollegen verschaffen allen anderen Extraarbeit, Sensible brauchen täglich Zuwendung und Streicheleinheiten, Klassenclowns verlangen nach Publikum, um von ihren Wochenendexzessen zu erzählen, Selbstverliebte lassen jeden im Großraumbüro noch am kleinsten Fortschritt ihres jeweiligen Projekts teilhaben.” Wer nicht glaubt, dass ein anderes Arbeiten möglich ist, kann sich morgen überzeugen lassen: “Schöner Arbeiten” heißt der Event, den Albers morgen im Newthinking Store präsentiert: “Ein Meeting-Raum, ein “in Ruhe arbeiten”-Raum, ein Coworking-Raum mit Begleitprogramm und ein Arbeitsessenbuffet laden dazu ein, Coworking live auszuprobieren und sich einen Einblick in praktische Lösungen zum schöner arbeiten zu verschaffen.” Dazu gibt es einige spannende Vorträge über das Büro der Zukunft von Experten von SAP, den Telekom-Labs und natürlich sind Kathrin Passig und Holm Friebe auch dabei.
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