Die Pro-Reli-RevoluzzerNun wissen wir, in welcher Tradition sich die Pro-Reli-Initiatoren sehen. Zum “Tag der Freiheit” haben sie das Datum des Volksbegehrens zur Zukunft des Religionsunterrichts, den 26. April, erklärt. Damit wir die Tragweite auch nicht unterschätzen, erklärt Christoph Lehmann, Leiter der Kampagne, auch gleich den historischen Hintergrund: “Am 24. April feiert Portugal den Tag der Freiheit von einem faschistischen Regime [hier irrt Lehmann übrigens, Portugals Nationalfeiertag ist der 25. April, F.B.]. In der Tschechischen Republik feiert man am 17. November den Tag der Freiheit in Gedenken an die Nazi-Barbarei - und in Südafrika feiert man den 27. April als Tag der Freiheit vom Regime der Apartheid.” Nazi-Barbarei, Salazar-Faschismus, Apartheid, Ethik-Unterricht in Berlin - wer diese vier Begriffe in einen Zusammenhang stellt, ist entweder nicht zurechnungsfähig oder nicht von dieser Welt. Aber warum soll man sich auch um Argumente bemühen, wenn man doch den HERRN an seiner Seite zu wissen glaubt?
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