Sie kommen zur offenen Besichtigung der teuersten Wohnungen in Friedrichshain mit Seifenblasen und Musik. Sie stellen dumme Fragen, wie die, ob denn zehn Euro Kaltmiete pro Quadratmeter für die Gegend angemessen sind, gerade wo die Wohnung doch einige Mängel aufweist. Sie messen Quadratmeter nach, prüfen Mietspiegel und haken in einer Checkliste alles ab, was den Preis der Wohnung eigentlich senken müsste. Dann tanzen sie und machen noch mehr Seifenblasen. Die Bewerbungsbögen bleiben unausgefüllt. Die hedonistische Wohnungsbesichtigungsrallye ist ein neues Flashmob-Konzept der hedonistischen Internationalen und wird in den kommenden Wochen noch so einige Vermieter in Erklärungsnot bringen. Am Samstag, den 31. Juli, zeigte sich bereits ein Vermieter einsichtig, die Miete fiel spontan um gut 30 Prozent. „Acht bis zehn Euro Kaltmiete sind ja auch einfach nicht zu vertreten“, sagt einer der Aktivisten. Man müsse eben nur genug Druck auf die Vermieter machen. „Wir freuen uns über Nachahmungstäter”, fügt er hinzu.
Der Beitrag wurde, von Martin Schwarzbeck,
am Freitag, den 13. August 2010 um 09:51 Uhr veröffentlicht
und wurde unter Allgemein, Gesellschaft abgelegt.
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So ein Bullshit! Die Vermieter können einem leid tun, ehrlich. Pretty lame - und lachhaft. Ausserdem : Zuhause in Klein-Blöderstedt isses billig- also tchüss
stimmt die vermieter können einem nur leid tun, gerade wo man doch so viel mehr erfolg hätte wenn man es auf politischer ebene versuchen würde ja ja und ansonsten gehts noch sillenzia.
Totale Zeitverschwendung diese Aktionen. Daran sieht man mal wieder, dass Berlin keine Metropole ist, sondern eher eine grosse Bauernansiedlung. Fahrt mal nach New York, London, Paris, Tokio.
In Paris und London wird das seit zehn Jahren praktiziert.
Dort kommen sie auch ursprünglich aus Aix-en-Provence & Colchester, die dort leben. Hier in Berlin, wenn man woanders herkommt, hat man die Klappe zu halten. Ist das nur typisch für Berlin oder ist das ganz einfach deutsch. Hmmmm….
Stimmt, reine Zeitverschwendung,
auf absurde Preis-Leistungsverhältnisse in einer Konsumgesellschaft aufmerksam zu machen. ^^
Sollen doch lieber alle arbeiten gehen, damit sie mit ihrem Verdienst die armen Vermieter unterstützen können.
Als weiterer positiver Nebeneffekt wäre dann noch die Rückversicherung des eigenen verkrüppelten Selbstwertes zu nennen, frei nach dem Motto: “Was nichts (oder wenig) kostet, ist auch nichts (oder wenig) wert” und dem meisthin daraus resultierenden logisch unzulässsigen Fehlschluss: “Was viel kostet, ist auch viel wert!”
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